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Sprachlos



Gedanken schwer wie Blei

Dunkle Wolken bedrängen dich

Lassen keine Luft zum atmen

Verzweiflung ist dein ständiger Begleiter


Momente der Hoffnung machen den Weg frei 

Für Licht und wärmende Sonnenstrahlen

Du gehst darauf zu, willst es festhalten

Das Gefühl der Zufriedenheit


Doch es lauert, es hält dich gefangen

Der Zweifel, das Dunkle, die Angst

Plötzlich sind da nur noch Schmerz,

Abgrenzung und Traurigkeit


Du willst mit aller Macht die Tür wieder öffnen

Sogar mit Gewalt, wenn nötig

Du drehst dich im Kreis, suchst verzweifelt 

Doch sie ist verschwunden


Den inneren Sturm, die brodelnde Schwärze

Willst es loswerden, dich anderen mitteilen

Suchst Rat, Hilfe, Verständnis und nach Worten,

Es auszudrücken was niemand versteht


Hilflos, verstört und unfähig sich mitzuteilen

Ziehst du dich zurück, gleitest ab

Schaust durch einen Tunnel ins Leben

Willst rufen nach Hilfe, Hände die dich halten


Aber du bist

Sprachlos


Text: © Bernhard Rensch





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